Dellbrücker Heide
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01.04.2017, 17:45 Uhr

Rundweg zum Heideteich wieder gesperrt

Verbesserte Kennzeichnung des Wanderwegnetzes...Warnung vor "Feierabendtouren" des K.E.V. und "Tippeltouren" des Kölner Stadtanzeigers..

© BUND Köln
An den Eingängen, aber auch auf der Dellbrücker Heide-Seite sowie den Seiten der Stadt Köln ist das frei gegebene Wegenetz des Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide dargestellt. Auch im Gelände sind alle nicht frei gegebenen Wege durch Geländer oder Gehölzbarrieren als solche gekennzeichnet. Eine Ausnahme war der Rundweg entlang des Heideteichs, da alle bisherigen Maßnahmen der Kennzeichnung nach kürzester Zeit dem Vandalismus zum Opfer gefallen waren. 

Auf vielfache Bitte hin haben Stadt Köln und BUND hier nochmal nachgelegt: ein Gehölzriegel, ein Erdhaufen und Beschilderung machen nun am Abzweig im Bereich Höhenfelder Mauspfad klar, dass ein Betreten nicht erlaubt ist. Ähnliches wird in den kommenden Tagen auch noch für den Ostzugang erfolgen.

© Gabriele Falk
Der Heideteich war noch nie zum Betreten frei gegeben. Zum Einen, weil die Kiesgrubenhänge aus Naturschutzgründen nicht befestigt sind und insofern keine Verkehrssicherung gewährleistet werden kann, zum Anderen um die Amphibien und Wasservogelarten vor den massiven Störungen insbesondere durch frei laufende Hunde und "Grillparties" zu schützen. Leider hatte sich in den letzten Jahren bestätigt, dass zu viele Besucher den Rundweg verlassen und benachbarte Magerrasen und Ufer betreten, vermüllen und als Hundefreilaufplatz missbrauchen - mit entsprechend nachteiligen Auswirkungen auf Flora und Fauna.

Am benachbarten Höhenfelder See steht der Bevölkerung ein mehr als dreimal so großes Gewässer und Erholungsgebiet zur Verfügung. Insofern ist hier ein brauchbarer Ausgleich gegeben.

© Roland Schwarz
Besonders ärgerlich ist ein Wanderbuch Namens "Feierabendtouren" des Kölner Eifelvereins und seiner Autorin Steffi Machnik, die den Rundweg als Wanderweg publiziert haben. Leider haben Herausgeber und Autorin die notwendige Recherche unterlassen und weder mit Eigentümer noch Gebietsbetreuer Rücksprache gehalten. Dasselbe gilt für die "Tippeltour 10 Mühlen und Burgen am rauschenden Bach" von Autor Helmut Frangenberg. So wurden bereits einige Wanderer in die Irre getrieben und mussten ein Ordnungsgeld zahlen. Achten sie also darauf, diese Publikationen nicht zu nutzen.  

Wegekennzeichnung in 2016
© BUND Köln
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